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Der Aufstieg der deutschen Jahrhundertelf 1958-1970



 
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wwhite
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Anmeldungsdatum: 10.06.2006
Beiträge: 46

BeitragVerfasst am: 10.06.2006, 17:19    Titel: Der Aufstieg der deutschen Jahrhundertelf 1958-1970 Antworten mit Zitat

Mit Uwe Seeler begann eine neue Ära im deutschen Fußball. In den nächsten zwanzig Jahren entwickelte sich eine Nationalmannschaft, von der man noch heute spricht: Beckenbauer, Müller, Sepp Maier, Breitner, Overath, Hoeneß, ... Doch bei der vorangegangenen WM fiel das legendäre Wembleytor - ein Tor, das noch heute die Gemüter erhitzt.

1958: Beginn der Ära Uwe Seeler


Uwe Seeler bei der deutschen WM-Bewerbung. Foto: ddp
Bei diesem Turnier ist Brasilien mit seinen Stars Garrincha und dem Mittelfeldstrategen "Didi" Pereira das Maß aller Dinge. Außerdem macht ein 17-jähriger weltweit auf sich aufmerksam: ein gewisser Edson Arantes do Nascimento, genannt Pele, verzückt die Fussballwelt mit seiner unbekümmerten Spielweise und seinem unglaublichen "Torriecher".

Die deutsche Hoffnung auf eine Titelverteidigung zerschlägt sich im Halbfinale, in dem Titelverteidiger Schweden den Deutschen beim 3:1 keine Chance lässt. Positiv aus deutscher Sicht ist allerdings die Entdeckung eines neuen Sturmtalents: der damals erst 21 Jahre alte Uwe Seeler sollte in den folgenden 12 Jahren zu einem großen Führungsspieler im DFB-Team avancieren.

1962: Aus im Achtelfinale

Unter Sepp Herberger und seinem Co-Trainer Helmut Schön konnte sich die deutsche Nationalmannschaft als Gruppenbester für das Achtelfinale der Enrunde qualifizieren. Hier mussten sich Uwe Seeler, Hans Schäfer und Co jedoch mit 0:1 Jugoslawien geschlagen geben. Brasilien konnte sich auch ohne Pele gegen die Tschecheslowakei den zweiten Weltmeistertitel holen.

1966: Das rätselhafte Tor von Wembley

Wembley, 30.07.1966: in einem hart umkämpften Spiel erzielt Wolfgang Weber in der letzten Spielminute des WM-Finales gegen England den 2:2 Ausgleichtreffer für Deutschland und kann dadurch in einem schon verloren geglaubten Spiel die Verlängerung erzwingen. Doch dann folgt die spielentscheidende 101. Spielminute: der Brite Geoff Hurst kommt zum Schuss, der Ball "knallt" an die Unterlatte und springt von dort auf die Torlinie. Der Schweizer Schiedsrichter Gottfried Dienst entscheidet unter lautem Protest der Deutschen auf Tor für England.

Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, ob Dienst mit dieser Entscheidung richtig gelegen hat. Das Finale von Wembley wird zum Mythos und löst eine ganze Serie von Klassikern Deutschland-England aus.

Herausragender Garant für den starken Auftritt der DFB-Elf in England ist wieder einmal der Hamburger Uwe Seeler, der mit seinen Treffern großen Anteil am Finaleinzug hat. An der Seite des Hamburger Kapitäns wächst eine weitere Größe des deutschen Fussballs heran: der junge Franz Beckenbauer spielt eine großartige WM und wird zusammen mit Uwe Seeler zum Sinnbild einer wiedererstarkten Nationalmannschaft.

1970: Der Fussballkrimi gegen Italien

Bis zur Revanche für die Endspielniederlage 1966 dauert es nur vier Jahre: im Viertelfinale treffen die Deutschen wieder auf den Erzrivalen England. Doch zunächst scheint die Wiedergutmachung nicht zu glücken. Die Mannschaft von Helmut Schön gerät mit 0:2 in Rückstand, bevor drei Tore von Beckenbauer, Seeler und Müller die Wende im Spiel bringen.

Das erreichte Halbfinale wird dann zu einem echten Fussballkrimi, der in die Geschichtsbücher des Weltfussballs eingegangen ist. Wieder einmal können sich die Deutschen durch ein Tor in letzter Sekunde in die Verlängerung retten. Die Führung wechselt in der Nachspielzeit zweimal, bevor Gerd Müller, der "Bomber der Nation", in der 110. Minute den 3:3 Ausgleich erzielt. Doch die Freude ist nicht von langer Dauer, da die Italiener im direkten Gegenstoß den Siegtreffer erzielen. Das deutsche Team wird dritter und muss mit dem erneuten Titelgewinn weitere vier Jahre warten.
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